Unterstützung ist zwar vorhanden, aber oft über zahlreiche Stellen verteilt, schwer zugänglich oder nicht ausreichend auf die individuelle Lebensrealität abgestimmt. Neuroversum möchte eine verbindende Struktur schaffen, die Orientierung erleichtert und bestehende Kompetenzen sichtbar macht.
Unsere Vision
Wissen und Unterstützung verbinden.
Langfristig soll eine schweizweit zugängliche Plattform wissenschaftlich fundiertes Wissen mit praktischer Unterstützung, Beratung und Vernetzung zusammenführen. Neurodivergenz wird dabei nicht primär aus einer Defizitperspektive betrachtet: Im Zentrum stehen individuelle Bedürfnisse, Ressourcen, Herausforderungen und Lebensrealitäten.
Ein zentraler Grundsatz
Angebote für neurodivergente Menschen sollen auch mit neurodivergenten Menschen entwickelt werden.
Schrittweise geplant
Mögliche Angebote
Verständliche, wissenschaftlich fundierte Informationen zu Neurodivergenz
KI-gestützter Informations- und Orientierungsassistent
Beratungs- und Sprechstundenangebote
Vernetzung mit Fachpersonen und bestehenden Unterstützungsangeboten
Angebote für Angehörige und Familien
Unterstützung bei Übergängen in Schule, Ausbildung, Beruf und Erwachsenenleben
Angebote für Unternehmen im Bereich Neuroinklusion
Sensibilisierung und Weiterbildung für Fachpersonen und Organisationen
Perspektivisch ein Coaching- bzw. Unterstützungsfonds
Neuroversum soll bestehende Angebote nicht ersetzen, sondern Zugänge erleichtern und Akteurinnen und Akteure miteinander verbinden.
Partizipation
Gemeinsam entwickeln und überprüfen.
Neurodivergente Menschen, Angehörige, Fachpersonen, Wissenschaft sowie Akteurinnen und Akteure aus Sozial- und Gesundheitswesen, Bildung und Arbeitswelt sollen frühzeitig einbezogen werden. Gelebte Erfahrung und fachliche Perspektiven gehören gleichberechtigt in die Entwicklung.
Wissenschaft und Praxis
Lernen, forschen, weiterentwickeln.
Die Plattform kann langfristig dazu beitragen, Versorgungslücken zu untersuchen, Unterstützungsmodelle zu entwickeln und deren Wirkung wissenschaftlich zu evaluieren. Mögliche Themen reichen von Zugangsbarrieren und Übergängen in Ausbildung und Beruf bis zu Neuroinklusion und KI-gestützter Unterstützung.
Projektstand
In der Aufbau- und Entwicklungsphase.
- → Eine wissenschaftliche Zusammenarbeit mit der Berner Fachhochschule und Prof. Marcel Pfahrer besteht bereits.
- → Als nächster Schritt ist eine Pilotierung in ausgewählten Regionen der Schweiz vorgesehen.
- → Langfristig ist eine schweizweite Ausrichtung geplant.
Mitgestalten
Fachliche Begleitung und kritische Perspektiven sind willkommen.
Gesucht werden Menschen, die Neuroversum mit Rückmeldungen, Beratung, Workshops, der Mitentwicklung einzelner Angebote oder Vernetzung unterstützen möchten.
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